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"Car allowwance" ist ein neudeutsches Stichwort, das durch manche Zeitschriftenartikel immer einmal wieder geistert. Gemeint ist damit ein zweckgebundener Zuschuss des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer, damit dieser sich selbst um das Thema Dienstwagen kümmert. Angeblich sei ein Firmenwagen „out“ und car allowance „in“. Ist das wirklich so?Gehen wir der Sache auf den Grund.

Welcher Typ Arbeitnehmer profitiert steuerlich am meisten von einem Firmenwagen? Wer relativ viel privat fährt und Wert auf ein stets neues Auto legt, kommt mit der Ein-Prozent-Regel ziemlich gut davon. In solchen Fällen rechnet sich ein stattdessen gewährter Zuschuss zum Privatwagen auf gar keinen Fall. Oft rechnet es sich sogar für Chef und Mitarbeiter, wenn das Gehalt herabgesetzt wird, um im Gegenzug einen Dienstwagen anzuschaffen.

Anders bei weit entfernt wohnenden Mitarbeitern: Hier schlägt die Dienstwagensteuer für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit besonders hart zu. Vor allem dann, wenn der Mitarbeiter regelmäßig in die Firma kommt. Wer einen Privatwagen fährt, braucht demgegenüber gar keine Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit zu versteuern, sondern kann die Kosten über die Entfernungspauschale absetzen. Das bedeutet also: Ein Arbeitnehmer, der weit entfernt wohnt und viele betriebliche Fahrten mit dem Auto macht, kann mit der Privatwagenlösung und Kilometergeld vom Arbeitgeber sogar deutlich besser fahren. Definitiv bekommt solch ein Arbeitnehmer netto viel mehr heraus. Wer mit seinem Privatwagen z. B. im Monat 5.000 betriebliche Kilometer abspult, kann immerhin 1.500 Euro netto extra bekommen.

Fazit: Eine voll versteuerte „car allowance“ auf der Gehaltsabrechnung lohnt sich für niemanden. Das gute alte Kilometergeld – in Verbindung mit einem Privatauto – kann sich lohnen für weit entfernt wohnende Mitarbeiter mit hohem betrieblichen Einsatz des Privatautos. Und ein Dienstwagen – ggf. gegen Gehaltsverzicht – lohnt sich steuerlich für alle, die relativ viel privat fahren und denen es wichtig, stets ein neues Auto zu fahren.

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